Page:H.M. Zwischen den Rassen.djvu/312

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Aber eine Stimme, Deneris’ Stimme, zog die Aufmerksamkeit ins Innere des Kreises zurück.

„Die Furcht vor der Scheidung würde keine Frau vom Ehebruch abhalten und keinen Liebhaber. Denn in der Leidenschaft fürchten wir nichts.“

„Meine Meinung!“ rief Pardi; und die beiden streckten einander die Hände hin.

„Mag der Gatte aufpassen!“ höhnte Cavà, knabenhaft hell; und der Chor erklärte sich fürs Aufpassen.

Die Versammlung bröckelte ab; auch Mai löste sich heraus, mit Deneris hinter sich.

„Hat er reizend für die Scheidung gesprochen, und auch Sie, Marchese! O! ich schwärme für die Scheidung. Meine Tochter übrigens auch: Nicht wahr, Lola?“ — und Mai lief trippelnd herbei, ganz unbefangen, wie immer, wenn Leute dabei waren. Deneris hielt sie zurück; er hatte ihr etwas zuzuflüstern. Mai schüttelte auf alles den Kopf. Schließlich sagte sie:

„Gut, daß Sie mit Pardi versöhnt sind; jetzt können Sie wieder mit uns reden. Sonst aber: lieber Marchese, Sie dürfen es nicht übelnehmen, eine glückliche Liebe würde Ihnen nicht stehen. Ihnen steht eine unglückliche. Als Sie täglich sechs Stunden gereist sind und sich bei einem Photographen haben erschießen wollen, da müssen Sie schön gewesen sein … Sollen wir jetzt nicht baden, Lola?“ — und Mai ließ Deneris zurück.

Lola dachte: „Sie ist so dumm, daß sie keine zwei Worte versteht, die etwas Allgemeines sagen. Gleich darauf aber, wenn es sich um ihren Körper

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