Page:H.M. Zwischen den Rassen.djvu/207

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„Obenauf wenigstens,“ sagte Lola, „ist die Welt schön.“

„Aber die blühende Scholle ist das Erzeugnis der lichtlosen Tiefe. Wo Schönheit ist, ist Tiefe.“

Sie begriff es. Sie legte den Kopf in den Nacken, sah Schwalben die von Gold flimmernde Luft durchstreichen und empfand, es sei eine Lust zu denken an solchem Tage. Er wies in die Weite, auf Schnitter, die hintereinander, Sensen und Rechen über den Schultern, in langsamen Bogen zwischen den Äckern hinzogen.

„Sie scheinen sich kaum zu bewegen, so groß ist die Erde um sie her: und doch, wo immer ein Mensch sichtbar wird, können wir schwer noch von ihm absehen. Er stört uns aus unserer Naturversunkenheit; wir merken: ihm entkommen wir nicht, und ihn vor allem brauchen wir.“

„Besonders Sie, der so große Hoffnungen auf die Menschheit setzt! Und dabei haben Sie den wichtigsten Teil Ihres Lebens dazu benutzt, sich in Ihrer Verschlossenheit von den Phantomen der Menschheit etwas vorspielen zu lassen: etwas Bösartiges, so viel ich verstehe … Sie sind eigentlich sehr naiv.“

„Das sagt auch die hiesige Gesellschaft. Sie aber sagen es anders … Sagen Sie übrigens ruhig kindisch. Ich muß Ihnen erzählen, wie sehr. Auf einem Wege, den ich täglich ging, ward ich eines Nachts angefallen und entkam durch einen Zufall. Die Aussicht auf eine zweite Begegnung mit meinen Mördern zwang mich, die Anschaffung einer Waffe

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